…die Zeit rauscht momentan einfach so vorbei, habe wenig Zeit zu kochen oder backen, wenn nur schnell ein wenig Abendessen, welches nicht zum Bloggen taugt…..vegetarisch ist es aber fast immer geblieben!!! Das hat das Projekt auf jeden Fall in mir verankert, eine pflanzliche Ernährung ist das Beste für Körper und Geist!
Es sind viele Dinge in sehr positivem Fluß, die wiederum aber auch Zeit kosten. Darum immer mal ein wenig Pause im Blog. Zudem habe ich das Design ( mal wieder) geändert und bin nun mit einem ersten, eigenen Header mal so halbwegs zufrieden.
Bald gibt es viel zu berichten und zeigen!

Und nun überlege ich mal den nächtsten Projektkuchen…


Tag 13 – 20

Eine Woche weiter – und vom Veggie-Abo garnicht mal so viel gelesen, dennoch leckere Kost genossen! Irgendwie habe ich nun für mich sowieso beschlossen, länger als die 30 Tage vegetarisch zu leben. Es tut mir so gut, ich fühle mich körperlich frischer, fitter, Yoga und Laufen fühlen sich wesentlich besser an. Bei so viel Beschäftigung kommt entweder das Kochen oder das Fotografieren zu kurz. Da ist man froh um jedes schnelle Rezept, welches auch noch für zwei Tage reicht. So eines ist dieser “Familiensalat”. Ursprünglich stammt der Salat aus einem handgeschriebenen Kochbuch, durch meinen Mann wurde er um den Schafskäse erweitert und ist dadurch einfach perfekt! Vor allem schnell zusammengerührt durch das Dosengemüse, wenn ich halt mehr Zeit habe, kommen frische Zutaten rein! Und für die Veganer wie immer: Käse weg – auch sehr schmackig!

AMERICAN SALAT NACH DIETMAR

2 Paprika (rot und gelb)
1 Zwiebel
1 Dose Erbsen
2 Dosen Kidneybohnen
1 Dose Mais
1,5-2 Pakete Schafskäse-Feta
Essig, Öl
Salz, Pfeffer

1. Paprika und Zwiebeln in kleine Würfel schneiden, Feta ebenfalls klein würfeln oder krümeln.
2. Zusammen mit den Erbsen, Bohnen und dem Mais in einer großen Schüssel mischen.
3. Mit ca. 2 EL ÖL und Essig verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Schon fertig, nur noch ein wenig ziehen lassen!

Portion reicht mind. für zwei Tage oder als Beilage zum Buffet, sehr sättigend durch die Hülsenfrüchte!!!

Und hier ist er, mein Mann hat nur schnell ein Foto aus der Hüfte geschossen, bevor er sich darauf gestürzt hat…


Tag 8-12

So nun sind sie dagewesen, die ICH-habe-keine-Lust-auf-Kochen-nach-der-Arbeit-und-bin-zu-müde-Tage, die ganzen Abende wurden nur schnell ein Butterbrot, ein paar Kekse oder sonst ein “Fast-Food” verzehrt, aber bei allem Geschludere: Es blieb vegetarisch, juhu! Der VEGGIE-ABO Newsletter kommt auch nicht so gaaaaanz regelmäßig, ich denke das ist jedoch für mein Projekt unerheblich. Was habe ich also die vergangenen Tage gemacht:

- Vegetarische Lakritze gefunden (Yeaaaaaaaaaaahhhhhhhhh!!!!!!!), leider davon Sodbrennen bekommen! Die Folge daraus ist, auf jeden Fall im Zukunft nur kleinste Mengen zu essen, da ich das Zeug nicht mehr so gut vertrage. Ist ja nicht unbedingt lebensnotwendig ( aber sagt das mal meinem Bereich im Gehirn, der für den Süßkram anfällig ist! *grrrrrr*)
- meinen vierteljährlichen Kontrollbesuch beim Diabetologen mit Erfolg gemeistert, HBA1C-Wert ist weiter gesunken und die Entwicklung hin zu FAST normalen Zuckerwerten ist enorm vorangeschritten.
- Brotbackbücher hervorgekramt und zumindest den Vorsatz gefasst, wieder Brot aus vollem Korn selber zu backen. Es ist ein Anfang, okay????
- eine supertolle Yogastunde gehabt!

Gut, für Schlunztage finde ich ganz schön viel. Und es geht weiter.


Tag 7

Wow – was für ein Wetter heute! Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein sind ja quasi das IDEALE Sonntagsklima. Aber bevor es “an die frische” Luft ging, war zuerst Brunch mit Freunden angesagt. Dazu passte gut das Veggie-Abo Tagesthema: Wie reagiert Deine Umgebung auf Deine vegetarische Ernährung? Und auch was die letzten Tage angesprochen wurde: Wie verhalte ich mich beim Essen im Restaurant?

Nun, bei mir in der Familie ist es eh normal, dass ich immer schon wenig Fleisch gegessen habe. Als Kind war oft der Brötchenkorb mein beliebtestes Ziel bei den Buffets. Hatte der oder die Gastgeber(in) ein Menue gekocht, wurde das Fleisch natürlich mitgegessen ( oder zumindest ein kleiner Teil davon), aber ich nahm und nehme immer noch Gemüse als Nachschlag. Zusätzlich essen wir in der Familie mittlerweile eher selten zusammen, so dass es dort kaum Konfrontationen geben wird. Manchmal jedoch wurde ich, den Teller voll Gemüse/Salat bepackt zurück an den Esstisch marschierend, besorgt gefragt: “Aber Fisch isst Du doch oder???” bzw. ” Du lebst doch nicht etwa vegetarisch??? (sehr entsetzter Gesichtsausdruck folgend!). Diskussionen darüber, ob Vegetarier/Veganer überhaupt mit allen Nährstoffen ohne dass doch ja soooooo gesunde Fleisch versorgt werden, miteingeschloßen. Und ich habe das als Nicht-Komplett-Vegetarier immer verteidigt. Es ist meines Erachtens sehr gut möglich, wenn man sich von der Sicht des vor drei-Karotten-hockenden, blassen Körnerfressers entfernt!!!
Bei Freunden gibt es keine Probleme, da wird eh vorher gefragt, wer wie/was isst und dann einfach akzeptiert und so gekocht/eingekauft, echt top!
Der Rest reagierte früher meist aus Unwissen ( und das ist nicht böse gemeint!) mit Verwunderung, oft wird BIO mit vegetarisch gleichgesetzt, wird vermutet das Fisch auch vegetarisch ist, meint man, ich mache das nur wegen des Abnehmens und bietet mir stattdessen Geflügelfleisch an ( ist doch so mager…..ehhhhhhh, nöööhö??). Aktuell hat jedoch kaum einer aus meinem Umfeld meine Ernährung realisiert, schließlich klappt keiner mein Butterbrot auf und inspiziert den Belag! Und mein Mann isst selber so gerne die fleischfreien Gerichte, da ist kein Protest zu erwarten. Dieses Veggie-Bingo finde ich jedoch sehr witzig, die Argumente habe ich nämlich zum Teil auch schon beim Herziehen über die Pflanzenfresser vernommen!!!
Zurück zum Brunch und ein Lob an mich: Ich habe keinen Lachs, keinen Thunfisch und keine Wurst verzehrt! Nur ein wenig Käse, etwas Marmelade aber vor allem vieeeeeel Obstsalat. Geht also!
Danach wurde unser 2012 Ziel, das Joggen, weiter verfolgt. Ein kleiner Lauf von 4,3 km war bei der herrlichen kalten Winterluft ein Hochgenuß! Die Luft ist so klar und sauerstoffreich zu dieser Jahreszeit, nach dem ganzen Nieselregen-Wettergematsche hatte ich das auch bitter nötig. Übrigens waren wir auch zu Neujahr schon auf der Joggingpiste, dazwischen leider bisher nicht, frühe Dunkelheit und andere Projekte gingen leider vor. Deswegen freue ich mich nun auf die kommende helle Jahreszeit, let’s go!


Tag 5 und 6

- netten Unterzucker gehabt und deshalb am Freitag zu den Gummibären greifen müssen, wo verdammt nochmal war der Traubenzucker??? Notiz an mich selber: Schublade vollpacken, auf der Arbeit ! Und der Hammer ist: Ich fand die Dinger auf einmal ekelhaft übersüßt, mir wurde nachher von ein paar dieser Teile sogar übel.
- Heute morgen Gelantinemarmelade gegessen, weil ich so garkeinen Hunger auf deftigen Aufstrich hatte. Habe nun aber Marmelade mit Apfelpektin besorgt.
- den Neffen besucht, welcher mich konsequent wegen Überfüllung (“Naaaaain, Du kannst da nich spielen, imma nua zwei inna Bauecke, der Dietmar und ich!”) vom Spielteppich geschmissen hat, na danke auch!
- meine Frisur beim Haarschneideexperten menschentauglich herrichten lassen
- gerade eine leckere Lauchquiche aus der KÖSTLICH VEGETARISCH in Vorbereitung, Fotos folgen.
- alte Kochzeitschriften entsorgt, aus denen ich selten bis nie etwas ausprobiert habe
- die VEGETARISCHE ERNÄHRUNGSPYRAMIDE aus meinem Veggie-Abo Newletter studiert
- jede Menge Rohkost statt Kekse verputzt und mich (siehe oben) dann wohl eher mit der Insulinmenge vertan…
- mich fit und wach fühlen!


… ein ungewöhnlicher Titel für einen vegetarischen Blogpost, oder?

Tag 3 und 4

Genauer gesagt handelt es sich um Leberwurst, die in ihrer Reinform natürlich so ganz und garnicht fleischfrei ist. Ich mochte diese im Grunde genommen immer recht gerne, aber in den letzten Jahren störte mich der Nachgeschmack nach Leber, der durch das ganze Gewürze sicher erstmal verdeckt wird. Deftiger Aufstrich und vegetarisch schließen sich aber nicht aus. Auf chefkoch.de bin ich auf eine leckere, vegane “Leberwurst” gestossen, die erstaunlich nah an das Original herankommt und das ohne eine penetranten Nachgeschmack, super! Mir geht es aber dabei nicht um einen Wurstersatz, sondern darum, leckere Alternativen zu finden, die Abwechslung in meinen Brotbelag oder vielmehr -aufstrich bringen. Das Rezept möchte ich Euch nicht vorenthalten, auch mein Mann war begeistert! Und keine Angst, den Tofu schmeckt man nicht heraus…

VEGI-LEBERWURST

Zutaten für ca. 1,5 Marmeladengläser:

200 Tofu, geräuchert (wichtig!)
1 Dose Kidneybohnen
1 kleine Zwiebel
3 EL Olivenöl ( ich habe nur einen genommen…)
1 TL gehackte Petersilie
2 TL frischer Majoran alternativ getrocknet ca. 1 TL
Salz und Pfeffer

1. Tofu in kleine Stücke schneiden, Bohnen im Sieb kurz abspülen und abtropfen lassen. Zwiebeln schälen und fein würfeln.
2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten, Majoran zugeben und kurz mitdünsten. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
3. Alles in einen hohen Behälter geben und cremig pürieren. Petersilie zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

(aus chefkoch.de, user Momo-Maus)

Hält sich in einem sauberen, verschließbaren Glas ca. 1 Woche im Kühlschrank.

Verfressen wie wir sind :-) habe ich leider kein Bild mehr geschafft, sieht ein bißchen wie grobe Leberwurst aus…

Im übrigen kann ich berichten, dass es mir nach 4 Tagen ohne besser geht! Meine Blutzuckerwerte sind niedrig, ich bin morgens wacher und aufnahmefähiger, einfach fitter im Gesamten. Außerdem kommt statt einer Tasse Kaffee öfters mal stattdessen ein leckerer Tee auf den Tisch, besonders morgens auf der Arbeit! Ingwertee kann ich da nur empfehlen, macht wach und stärkt die Abwehrkräfte. Der Veggi-Abo-Newsletter hat irgendwie am 4. Tag pausiert, ich habe erst heute wieder eine Mail erhalten, was jedoch nicht weiter schlimm war, da ich gestern das leckere Curry von Tag 2 für 4 Portionen gekocht hatte. Hier findet Ihr das geniale Rezept zum Nachkochen (Tipp: Räucher- oder Nusstofu verwenden!) Und ich bin gespannt, wie es weitergeht!



TAG 2

Die ersten “Probleme” tauchen auf: Welchen Käse kann ich essen, der 100% vegetarisch ist???

Käse ist doch vegetarisch, werden sich die meisten nun denken, wenn man nicht gerade die Version mit den Schinkenstückchen wählt. Nur Milch, die halt irgendwie zu diesem festen Laib mutiert, ja aber wie denn?

Jetzt wird es kurz chemisch

LAB ist ein Gemisch aus den Enzymen Chymosin und Pepsin, welches aus dem Labmagen junger Wiederkäuer im milchtrinkenden Alter gewonnen wird. Dies bewirkt das Ausfällen des Milcheiweißes Kasein aus der Milch, sie dickt also ein. Vor allem das Chymosin macht die Muttermilch durch Eindicken verdaubar für den Nachwuchs. Jede Säugetierart produziert im Magen eine spezielle Form dieses Enzyms, beim Menschen ist dies Chymotripsin. Und eben dieses Lab bewirkt die ” Verwandlung” von flüssiger Milch in festen Käse, ganz einfach gesehen jedenfalls. Dazwischen liegt natürlich mehr oder weniger viel Zeit, eine Menge an Arbeit und Pflege und immer ein unterschiedliches Endprodukt. Die Sortenvielfalt beim Käse ist ja bekanntlich riesig.
Da Lab logischerweise nicht von lebenden Tieren kommt folgt ganz schnell die Erkenntnis, dass Käse mitnichten immer vegetarisch ist – na prima…
Aber es gibt eine Lösung – Labaustauschstoffe! Da hätten wir

Pflanzliche Austauschstoffe – in Deutschland nicht erlaubt, also eher mal weg damit

Mikrobielle Austauschstoffe

Biotechnologisch erzeugte Austauschstoffe

Bei den handelsüblichen Käsepackungen steht jedoch leider so gut wie nie darauf, mit welchem Lab sie produziert wurden. Also werde ich mal das Internet befragen, es muss sicher sowas wie eine Liste von Herstellern geben, die auf Kälberlab verzichten. Und für das Essen heute abend und gestern den Kompromiss eingehen, evtl. “normalen” Käse zu essen, denn der ist jetzt schon gekauft. Es kann halt nicht alles von Anfang an und stets perfekt sein, positiv fällt mir jedoch schon am zweiten Tag auf, dass ich mich viel mehr mit dem Essen, welches tagtäglich in meinen Körper wandern soll, auseinandersetze.

Und nun gibt es, nach einer sehr entspannenden aber schweißtreibenden Yogasession, Nudelauflauf mit Champignons, Oliven und dem Rest Gemüsesoße gestern -hmmmmmmm!!! Hier ist übrigens eine Einteilung der Vegetariertypen von VEBU zum Nachlesen, etwas konkreter als meine “Aufstellung” gestern!

NACHTRAG: Eine Liste Käsesorten mit mikrobiellem Lab!

(Quelle: Wikipedia)


2012

Nun ist es also wieder da, das neue Jahr. Noch sehr frisch, mit fehlendem Wintergefühl, dafür Regenfälle like November und bei vielen von Euch mit den allseits bekannten GUTEN VORSÄTZEN. Kennt ihr doch alle, oder? Die ganze Litanei von Abnehmen über Aufräumen – und das rechtzeitig, Sport bis zum Umfallen bishin zum gesünderen Ernährungsstil. Wie früher am ersten Tag im neuen Schuljahr, entsteht zum 01.01. immer ein herrlich euphorisches Gefühl, die Welt retten zu können (zumindest ein kleines bißchen), welches spätestens nach ein paar Wochen in den gleichen Alltagstrott wie die Jahre zuvor übergegangen ist. That’s life – der Mensch kann einfach nicht krampfhaft perfekt auf Dauer sein, ohne zumindest darunter irgendwie zu leiden.
Ich lasse daher alle Vorsätze zum Jahreswechsel beiseite, das bewahrt mich vor Enttäuschungen. Trotzdem steckt dieser Aktionismus und Tatendrang ja doch irgendwie an. Schon im letzten Jahr haben wir beide sehr viel vegetarisch gekocht und natürlich auch gegessen, ich suchte immer mal wieder im Internet nach Rezepten und Infos über die vegetarische Lebensweise. Eine gemüselastige Ernährung ist ja zudem bei Diabetes sehr von Vorteil, da Gemüse sättigt und nicht den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt.
Nun gut, kurz vor Jahresende erhielt ich einen Newsletter von VEBU, vorgestellt wurde die Aktion VEGGIE ABO bedeutet, 30 Tage das vegetarische Leben zu testen. Jeden Tag eine Mail mit Rezepten und Infos, die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Hilfestellung zu bekommen. Warum nicht mal probieren?, war mein erster Gedanke. Bisher ist meine Ernährung ja eigentlich FAST ohne Fleisch, aber es gab halt bei Einladungen dann doch mal Gulasch oder den Braten, in erster Linie, um die Leute nicht zu enttäuschen, welche mit viel Mühe für uns gekocht hatten. Ich traue mich auch nicht richtig, etwas ohne Fleisch zu verlangen ( macht ja Arbeit, denkt man sich, keine Extrabehandlung ect.). Dabei ist es in der Regel so simpel, ein Gericht auf zwei Arten zu servieren, man denke nur an ein Chili con oder sine carne, ganz einfach !
Gestern kam nun also TAG 1 des Testmonats, das bedeutete für mich heute startet das Projekt “30 Tage Veggie”!!!

Kurz zur Erinnerung -Im Wesentlichen unterscheiden wir:

VEGETARIER – essen kein Fleisch, und ja AUCH keinen FISCH, Meerestiere und was sonst noch Augen hat. Je nach Belieben werden jedoch Milchprdukte, Eier und Honig verzehrt.
VEGANER – im Grunde genommen eine strenge vegetarische Ernährung ohne tierische Produkte jeglicher Art, auch werden Bekleidung, Kosmetik, ja alle Dinge des Lebens nur auf rein pflanzlicher Basis verwendet.

Diese Beschreibung ist nur grob und nicht perfekt, es gibt ebenso viele individuelle Auslegungen dieser Lebensart. Überleben kann der Mensch entgegen den landläufigen Meinungen sehr gut damit, mit einer ausgewogenen vegetarischen oder veganen Ernährung ( dies setzt voraus, dass dann halt NICHT die entsprechenden Süßigkeiten in Massen gefuttert werden) ist man nicht zum blassen Zombie verdammt… ICH liebe Käse zu sehr, um direkt in eine vegane Lebensweise einsteigen zu können, deswegen wird es hier die nächsten Wochen bunt vegetarisch zugehen!

Tag 1 beginnt SEHR entspannt mit einer Auflistung berühmter Vegetarier und Veganer (interessant, wer da alles dazugehört!) und einem einfachen Pastarezept oder eher Anregungen, wie Spaghetti mit simpler Tomatensauce frisch und immer anders verfeinert auf dem Tisch kommen können. Bei uns war dies heute Zucchini und Champignons angebraten, mit gehackten Tomaten vermischt, diverse Kräuter (Oregano, Basilikum) dazu und ein wenig Parmesan in Hobeln – ein Genuss! Nichts bahnbrechend Neues, aber so einfach ! Der Rest Nudeln liegt schon in einer Auflaufform und wird morgen mit der restlichen Sauce sowie zusätzlichem Käse überbacken serviert.

Heute morgen mal hektisch kontrolliert, ob der Joghurt ja auch keine Gelatine (aus gemahlenen Tierknochen!) enthält. Somit fallen auch erschreckenderweise Marmelade und Gummibärchen weg, hupps….aber für den Zuckerspiegel sicher sehr positiv! Ansonsten gab es Knabbergemüse, Obst und Brot mit einem Pilzaufstrich. Ich würde behaupten ein ganz gelungener Start und freue mich auf weitere 29 fleischfreie Tage ( und vielleicht noch mehr????).
Fotos gibt es heute leider nicht, der Akku meiner Kamera war unverschämter Weise ratzeputz leer – und sooo lange wollten wir mit dem Essen dann doch nicht warten!


… ich habe da mal was geändert…

Das Joggen, in 2010 von mir im Sologang gestartet, hatte ich ja in Minuten auf dieser Seite dokumentiert. Leider natürlich irgendwann nicht mehr regelmäßig, obwohl ich durchaus gelaufen bin. Dann kam mit der Zeitumstellung die sprichwörtlich wirklich SEHR dunkle Jahreszeit und da läuft Frau nicht so gerne alleine. Also zwangsweise Laufpause, leider auch kein Ersatztraining in Form von Fitnessübungen, Laufbandgehopse oder Zumba-Kurs ( obwohl ich mir sicher bin, dass die Trainerin sich an mir die Zähne ausbeissen würde, so schlecht wie ich Bewegungsfolgen behalten kann… :-) ).
Eins ist klar: Herumsitzen macht nun nicht glücklicher. Da kam dem besten Ehemann von allen die glorreiche Idee, sein Knie mutigerweise auf die Probe zu stellen und dieses einem moderaten Lauf-Aufbau-Training zu unterziehen. Was soll ich sagen??? Es war die beste Entscheidung, nun ja nicht vielleicht seines Leben, aber in diesem Jahr….hmmm zumindest eine von vielen! Seit Ende August sind bisher ca. 203 gelaufende KM der Beweis. Klar sind wir natürlich erst am Anfang, zwischendurch wird auch durchaus mal eine Gehpause eingelegt, aber ein paar Kilometer am Stück sind mittlerweile drin! Das veranlasst mich dazu, die alten Joggingzeiten zumindest im Blog “ad acta” zu legen. Da ich aber auch nicht gerne so mitten im laufenden Jahr anfange, gibt es HIER ab Januar 2012 unsere Laufberichte. Und im Blog, allerdings ab sofort, mal dann und wann einen netten Bericht übers Laufen. Es bewegt sich was!


… sagte mein Mann, als ich ihn um einen Vorschlag für den nächsten Kuchen bat. Er lag nämlich mit einer Erkältung auf dem Sofa und was könnte da besser trösten, als die volle Dröhnung Schoki, in Kuchenform natürlich?

Zeit mal wieder die Bloggermaschine in Gang zu setzen und dem Projekt “Durchgebacken”Leben einzuhauchen. Ein Blick ins Backbuch sowie in den Vorratsschrank offenbarte unter anderem 200g leckere Zartbitterkuvertüre. Das schrie geradezu nach einem

SCHNELLEN SCHOKOLADENKUCHEN

200g Butter
200g dunkle Kuvertüre
200g Zucker
1 Päckchen echten Vanillezucker (noch besser selbstgemacht!!!)
1 Prise Salz
4 Eier
100g gemahlene Mandeln
100g gehackte Mandeln
75g Mehl, mit 1/2 Päckchen
Backpulver gemischt

1. Ofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Butter mit Kuvertüre bei mittlerer Hitze in einem Topf auf dem Herd unter häufigem Rühren (sonst setzt es an…) schmelzen.
2. Zucker, Vanillezucker und Salz einrühren, bis der Zucker vollständig gelöst ist. Den Topf vom Herd nehmen. Eier einzeln zugeben und unterrühren. Danach alle anderen Zutaten untermischen. Masse sofort in eine Springform (26cm Durchmesser, mit Backpapier ausgelegt ) füllen, glatt streichen und 30-35 Minuten backen.
3. Kuchen abdämpfen, auf ein Gitter stürzen, Backpapier abziehen, auskühlenlassen. Dann zart mit Puderzucker besieben.

Das ist ein wirklich schneller und sehr leckerer Schokokuchen! Aussen eine ganz leichte Knusprigkeit, innen zart weich und auch kernig durch die Mandeln. Nur nicht den Puderzucker weglassen, das mache ich bei sog. “trockenen” Kuchen aus Faulheit gerne schonmal… die zarte Süße beim reinbeissen in das Kuchenstück harmoniert wunderbar mit dem wirklich intensiven Schokogeschmack, den ein reiner Kakaopulverkuchen meines Erachtens nicht erreicht.
Mein Mann hatte die ganze Woche Trostschokolade, ich werde daher das nächste Mal testen, nur die halbe Menge in einer kleinen Form zu backen.


More Posts


EINE WOCHE OHNE – Montag
23. Juni 2011

EINE WOCHE OHNE – Montag

Kaffeenotizen #1
21. Juni 2011

Kaffeenotizen #1

EINE WOCHE OHNE – Samstag
19. Juni 2011

EINE WOCHE OHNE – Samstag

OHNE
18. Juni 2011

OHNE