Tradition

Familientraditionen kennen wir alle. Das jährliche Angrillen zum Beispiel. Eine bestimmte Art der Erdbeermarmeladenherstellung, die nur so am besten schmeckt. Oder daß jeder männliche Nachkomme den Namen des Opas aus früher Urzeit bekommt ( was ich übrigens recht daneben finde…:-( ). Wie dem auch sei, Kuchen Nr. 2 bot sich geradezu zum Probebacken an – DER MARMORKUCHEN.

In jedem Grundbackbuch findet er sich als traditionsreicher Rührkuchen wieder, ich glaube, es gab ihn bestimmt in fast jeder Familie Deutschlands schon einmal als leckeren Nachmittagssnack, Geburtstagskuchen oder Picknicknachtisch. Kein Wunder, er ist simpel herzustellen und wirkt durch seine Marmorierung ( die einfach dadurch ensteht, dass, nachdem der dunkle auf dem hellen Teig platziert wurde, die Gabel spiralförmig durch beide gezogen wird) trotzdem sehr attraktiv. Alleine auf der bekannten Internetseite CHEFKOCH.DE gibt es ganze 239 Marmorkuchen-Rezepte, diese alleine reichen schon für einen Blog….

Da unsere Familie einen Ausflug in den Kölner Zoo geplant hatte, sollte dieser Kuchen unser Leckerli sein, denn er eignet sich, wie schon gesagt, prima zum Mitnehmen! Hier das Prachtstück vor dem Aufschneiden in handliche Stückchen und Verfrachten in eine transportfähige Plastikdose:

Der Wein im Hintergrund ist übrigens ein spanischer Biorotwein, den es demnächst zu Verkosten gilt ( und zudem passte er so gut ins Bild).

FAZIT:

Wie man auf den Bildern sehen kann, ist bei mir der “Kakao-Teig” ein wenig viel geworden (Augenmaß halt :-) ), was aber an dem Geschmack nicht groß gerüttelt hat, meiner Meinung nach. Ganze acht Eier sollten den Kuchen saftig und sehr locker machen, ich rührte also brav, was das Zeug hielt, Ei für Ei zu der Butter ( es war übrigens Margarine, da wir den Buttergeschmack nicht immer mögen und vertragen) und dem Zucker, bis eine wirklich schaumige Masse entstanden war. Dann noch mit Liebe Mehl gesiebt und verrührt etc. Das Ergebnis ist ein durchaus gut schmeckender Rührkuchen, aber auch nicht mehr. Weder besonders saftig (eher einen Tick zu trocken…) noch außerordentlich im Geschmack. Ich habe schon bessere Rezepte gebacken und gegessen. Mehr gibt es nun dann auch nicht zu meckern, die Familie hat ihn fast komplett verputzt und für lecker befunden. Auch eine Art des Lobes. Das nächste Mal greife ich einfach auf CHEFKOCH.DE zurück….

3 Responses to “Tradition”

  1. theomix sagt:

    War gar nicht schwer hierherzufinden. Gut und schön.Und lecker…

  2. theomix sagt:

    War ja leicht, es zu finden…
    Und dann noch Rotkäppchens Korb geleert? Wegen der Flasche im Hintergrund…

  3. kaffelounge77 sagt:

    Das könnte man fast meinen, nicht wahr, ich hatte auch diese Assoziation, als ich das Bild sah…. Der Wein stand noch zum Wegräumen rum und das nette Ettiket passte einfach super ins Bild, mal schauen wann wir das gute Tröpfchen geniessen!
    Momentan ist es ein wenig zu heiss!

    LG Tanja

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