Nachgereicht…

Was für eine Neuigkeit, ich habe mir vor ca. 1 Monat in dem Zuhause-Bleib-und-Ausflüge-mach-Urlaub ein Buch gekauft, eines von mehreren…! In jedem Urlaub dieser Art besuchen Dietmar und ich mindestens einmal einen Buchladen, sei es in Bonn, Köln oder Siegburg. (Allerdings tun wir dies auch auf Reisen, macht also keinen Unterschied, ein paar Gramm mehr sind es immer auf der Heimfahrt im Koffer… :-) )
Beim letzten Besuch also wollte ich zuerst nicht recht was finden. Historische Romane lagen noch zwei in der Lesewarteschleife und ich beschloss die Kochbuchabteilung zu durchstöbern. Früher noch hauptsächlich nach den Eigenschaften “Praktisch, viele und einfache Rezepte, alltagstauglich und preiswert dazu” suchend, achte ich nun mehr darauf, dass ein Koch- oder Backbuch mich “anspricht”. Es muss schon ein Erlebnis sein, einfach nur darin wie in einem Roman zu lesen, die Bilder und die Aufmachung allgemein sollen mich “berühren”. Schließlich lag dieses Exemplar in meinen Händen, welches alleine schon durch die liebevolle Verarbeitung gefiel, schön stabil mit rosa Stoffeinband! Kurz darin geblättert sprangen mir nicht alltägliche, aber backbare Rezepte entgegen – kurz und gut, es wanderte in den Einkaufskorb ( schließlich will ich mich ja nicht NUR mit den Projektbackbuch beschäftigen…).

Zuhause war intensives Blättern angesagt. Durch Lesen des Vorwortes ging mir auch endlich das Licht auf, dass die Autorin
die Ehefrau des Liedermachers KONSTANTIN WECKER ist – diese Tatsache hat mich somit beim Kauf nicht beeinflußt! Das Buch ist vollgespickt mit herrlichen Fotos von Ihren Kreationen, welche sie (angeblich) alle zuhause zubereitet und von Ihrer Freundin dann hat ablichten lassen. Wie auch immer, ich wollte natürlich auch testen. Und so ist meine erste TARTE herausgekommen, für welche eine Tarteform mit Hebeboden die beste Erfindung ist, die ich kenne! Nichts bleibt an den Rändern kleben, den Boden kann man mit samt der gebackenen Köstlichkeit herausheben und dann unfallfrei auf eine Kuchenplatte schubsen!

Für den Anfang hatte ich mir eine APFELTARTE ausgesucht, bestehend aus einem (blindgebackenen) Mandelmürbeteig, gedünsteten Äpfeln sowie dem Ei-Creme-Guß. Und ich habe mich gleich beim ersten Versuch in diese Kuchenart verliebt!!!
Der Kuchen ist recht flach, dadurch sind die einzelnen Stücke auch nicht so gewaltig, wobei ich mir bei manchen Schokorezepten nur sehr schmale Stücke vorstellen kann… Der Teig war durch die Verwendung von Butter und Mandeln sehr rund im Geschmack, der Zucker in der Creme karamellisierte auf den Äpfeln und machte auch das eigentlich simple Topping zu einem Genuss. Genuss ist auch das Stichwort – ein Stück genügt völlig! Dazu einen Espresso – ein wundervoller Nachtisch oder Nachmittagssnack! Hier nun noch die fast schon vergessenen Bilder meiner “Urlaubsbeschäftigung”:

One Response to “Nachgereicht…”

  1. Dietmar sagt:

    Und wieder ich …

    hiermit bestätige ich den Genussfaktor mit der Vergabe von ***** Punkten.
    Lecker war er, aber leider konnte man nicht mehr als maximal 2 Stücke davon essen.

    Erwähnenswert ist noch folgende Geschichte zu Tanjas neue Tarte-Form mit “herausnehmbaren” Boden. Als unser kleiner Neffe die “komplette” Form sah stürmte er mit seinem Entdeckungsdrang darauf zu, nahm sie und der Boden fiel ihm heraus. So hielt er nur noch den äußeren Rand in der Hand. Es dauerte einen Augenblick und dann meinte er: “Brrrrrrrrrrrrrrrrrumm brrrruuummm …!”

    Sehr phantasiereich der Kleine :)

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