Herbstkuchen…

Durch die ganze Renoviererei und Rumräumerei ist das Projekt Durchgebacken ganz in den Hintergrund getreten. Aber ich war nicht untätig am vergangenen Wochenende! Vom Samstagseinkauf mitgebracht, und das eigentlich NUR zum Naschen, standen ein paar Zwetschgen in der Küche herum. Mein Mann hatte ja seit Beginn des herbstlichen Wetters schon nach einem solchen Kuchen verlangt, er ist ja immer der Meinung, dass ich NIIIIIEEEE wieder so etwas backen werde….
Also angelte ich schon morgens in weiser Vorausicht ein Päckchen Frischhefe aus dem Gefrierfach. Ich friere mir immer ein paar auf Vorrat ein, da ich die Würfel sonst immer vergesse oder es nicht schaffe zu backen. Also fliegen sie schließlich in den Mülleimer Und das finde ich trotz des niedrigen Preises Verschwendung. Eingefroren hält die Hefe sich ein 2-3 Wochen länger, danach wird sie meiner Erfahrung nach dem Auftauen oft sehr breiig, was zwar der Triebkraft nicht schadet, aber zum Verarbeiten unpraktisch ist. Nach dem Einkaufen war ich mir sicher das Backen eigentlich zu verschieben,es gab noch andere Arbeiten zu erledigen, außerdem hatten wir schon ein paar Früchte genascht und es reichte nicht mehr für ein Blech Kuchen.

Ich sage ja, wenn mir abends langweilig ist und ich dann zufällig ein Päckchen Butter, welches bald dem Mindesthaltbarkeitsdatum nahe ist, im Kühlschrank entdecke, dann wird daraus trotz aller Widrigkeiten ein
Zwetschgenkuchen! Als Anregegung diente mir der Post einer Foodbloggerin ( und schlagt mich, aber ich habe vergessen wo….), die den Kuchen aus Rücksicht auf ihren zwetschgenverschmähenden Freund mit einer Hälfte Äpfel belegte. Ich wollte es genauso machen, was an Fläche überbleibt, wird mit Apfelspalten belegt, dann gibt es auch ein volles Blech!

Mein Projektbuch hat natürlich das Traditionsrezept im Repertoire: Hefeteig mit Zwetschgen belegt und Streuseln drauf!
Ich kenne es aus meiner Kindheit als “Quetschekooche” und ohne Streusel, was aber immer einer Zuckerdose auf dem Kaffeetisch bedurfte, wenn die Früchte mal nicht vor Fruchtsüße strotzten ( und das schmeckte mir nicht so dolle…). Die Eltern meines Mannes kannten ihn nur mit Streuseln und seitdem ich das probierte, gib es für mich keine Alternative mehr!!!
Bisher hatte ich für Teig und Streusel immer auf das alte Rezept aus Dr. Oetkers “Backen macht Freude”, welches ich als Reprint besitze, zurückgegriffen. Aber um es kurz zu machen: Auch das Rezept aus “Ich helf Dir backen” (gibt es ja auch schon lange und ist eine Neuauflage) ist super! Dietmar fand den Teig allenfalls etwas zu dünn, ich genau richtig! Und die Streusel waren auch noch am zweiten Tag leicht knusprig! Wir vergeben Fünf Sterne. Der Herbst beginnt!

IMPRESSIONEN

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