2.Dezember

Da hatten wir gestern schon das Thema verfrühte Weihnachtsfeier und ratet mal woher ich nun zu dieser späten Zeit herkomme, mich noch schnell an den PC schleiche und das 2. Türchen öffne? Richtig, heute war unser Advents-Abteilungsessen im Visàvis in Neustadt. Was soll ich sagen? Es war richtig nett, lustig, einfach ein wenig zusammensitzen mit den Kollegen, viel lachen, was Leckeres essen, ohne großen Tamtam im kleineren Kreis. So mag ich das und es reicht auch nun. Zumal ich meine kalten Füße ein wenig aufwärmen muss, denn das Wetter hat sich vorweihnachtlich angepasst, was man als schön empfinden kann, wenn einen glatte Straßen bei -10°C und Schneechaos auf der Autobahn nicht tangieren müssen.

Mein Teekalender bescherte mit heute einen Zitronenverbenentee , den ich so auch noch nicht kannte. Er roch anfangs etwas seltsam, aber schmeckte auf der Arbeit recht erfrischend kräutrig. Meine Kollegin berichtete mir, sie verwendet immer einen Stengel zum frischen Pfefferminztee, kann ich mir gut vorstellen. Macht Spaß, ein wenig Kräuterkunde zu betreiben…

Besinnung – mein Leitwort in diesem Advent, ich bin gespannt was sich alles noch finden wird! Im Wörterbuch finde ich als erstes die Bedeutung Bewusstsein, das kann man sicher sowohl auf die rein medizinische Bedeutung ( also nicht ohnmächtig zu sein sozusagen….) als auch im übertragenen Sinne verstehen. Wieder das Bewusstsein auf sich selbst und die elementaren Bedürfnisse zu richten….

Barbaratag – aus meiner katholischen Zeit noch sehr bekannte Traditon: das Abschneiden vom Barbarazweigen, welche bis zum Heiligen Abend blühen sollen, hier mehr dazu!

Basler Leckerlileckerers lebkuchenartiges Gebäck aus der Stadt Basel, welches ich schon mehrmals zu Weihnachten gebacken habe. Seine Ursprünge hat das Gebäck bereits Mitte des 14. Jahrhunderts bei den Lebkuchenherstellern, die nicht etwa der Bäcker- sondern der Herrenzunft zur Safran (Gewürzhändler und Krämer) angehörten, im Imbergässlein in der Basler Innenstadt. Zur Zeit des Konzils von Basel (1431–1449) wurde ein kleiner Imbiss für die gegen dreihundert versammelten Kirchenfürsten gesucht. Der Lebkuchen schien aber zu bescheiden für den Anlass, worauf die Lebkücher eine edlere Variante schufen. Der Begriff „Basler Leckerli“ taucht erstmals 1720 amtlich auf.

Schade, das “P” wie “Punsch” noch so weit weg ist….

Ich werde nun meine Füße wärmen und gleich unter die Bettdecke stecken!

One Response to “2.Dezember”

  1. theomix sagt:

    Och, bin ich bisher blind am Visavis vorbeigelaufen? Danke für de Tipp!

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