6. Dezember – Nikolaus?

Ich muss gestehen: Ich habe es vergessen – und mein Mann auch. Somit konnte wenigstens keiner dem anderen böse sein, keine Überraschung im Schuh/Stiefel ( Frauen haben da immense Vorteile je nach Schuhmodell!) zu finden. Bisher haben wir den Nikolaustag auch fast immer ohne Geschenke “gefeiert”, auf der Arbeit gab es schoneinmal was Süsses vom Chef Kollegen Nikolaus!
Bin ziemlich k.o. zurzeit, da heute Neffe den Nachmittag mit Mama und Papa bei uns verbacht hat. Der Wirbelwind stellt die Wohnung immer ein wenig auf den Kopf bzw. man wird k.o. davon, ihn daran zu hindern, aber wenn der Blondschopf mit GROOOOOOßEN Kulleraugen sich an mein Bein kuschelt und “Jaja!” (Tanja) sagt, ist das natürlich vergessen! *schmelz*
Achtung hier kommen 100% Action!

Der Teekalender blieb heute unspektakulär, was nicht unbedingt schlecht heisst, ein Rooibos Tee ohne Schnickschnack wird gleich in meiner Teetasse sein.

Farinzucker – beliebte Backzutat besonderes beim Weihnachtsgebäck. Fein gemahlenem, weissem Zucker wird eine Lösung von Invertzuckersirup zugefügt ( zum Beispiel beim “Braunen Zucker” wenn noch zusätzlich Karamell zugefügt wird).
Feliz navidad – heißt “Frohe Weihnachten” auf spanisch und ist gleichzeitig der Titel eines berühmten Weihnachtsliedes von Jose Feliciano
FeiertagUnter einem Feiertag wird allgemein ein im Kalender herausgehobener, jährlich wiederkehrender, gewöhnlich arbeitsfreier Tag mit besonderer Feiertagsruhe verstanden, der sowohl religiösen Ursprung als auch weltlichen Charakter haben kann. Alle Kulturen und Nationen feiern während des Jahres an bestimmten Tagen bestimmte Ereignisse von gesellschaftlichem oder religiösem Rang. Diese werden durch die Rechtsordnungen der einzelnen Staaten besonders geschützt. (Quelle: wikipedia) – Na freut Ihr Euch auch schon Weihnachten???
Feuerwerk – ehhhhh fängt zwar mit F an, aber gehört wohl eher zu Sylvester….

Zum Schluß dem Feiertag gerecht eines der bekanntesten Gedichte der Weihnachtszeit von Theodor Storm, sicher nicht mehr ganz zeitgerecht, aber ich fand es als Kind irgendwie toll…

Von drauß’, vom Walde komm ich her;
ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich strolch’ durch des finstern Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
“Knecht Ruprecht”, rief es, “alter Gesell´,
heb deine Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
alt und jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!”

Ich sprach: “Oh lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo’s eitel gute Kinder hat.”

“Hast denn das Säcklein auch bei dir?”
Ich sprach: “Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.”

“Hast denn die Rute auch bei dir?”
Ich sprach: “Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil den rechten!”

Christkindlein sprach: “So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!”
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hier innen find!
sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

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