16. Dezember – Fluch der Moderne…

… manchmal frage ich mich wirklich, ob ich eine verzerrte Sicht auf die Welt habe. Oder eine kleine Persönlichkeitsstörung. Warum?

Ich liebe mein Smartphone und die Technik sowie die Möglichkeiten, die es/sie bietet. Ich weiss leider nicht mehr, wo man SMS versendet (musste ich erst mühsam wieder suchen), aber habe APPS für Twitter, Facebook und Emails. Dicke Filofax-Kalender oder geschmackvolle Jahrbücher gehören der Vergangenheit an, ich habe bei Sitzungen sowie Besprechungen das Handy vor mir liegen. Ich finde es nicht schlimm, wenn Leute zusammensitzen und in der Runde mit ihren kleinen Telefonen eifrig twittern. Und darüber sprechen. Denn eines möchte ich mal klarstellen:
Auch wenn wir viel Zeit an Computern verbringen ( auch das Bloggen frisst einiges davon!), unsere Handys ständig mit rumschleppen, um gut infomiert zu sein, eine kleine Notiz an die Twittergemeinde zu verfassen und Neuigkeiten schnell zu erfahren, wir sind beileibe keine blassen, (gut, meine Wenigkeit ohne Schminke schon, aber das seit Kindheit und da kannte ich weder Handy noch Computer!), kommunikationslosen Wesen! Wir reden in der Runde mit und ohne Phone und auch darüber sehr viel miteinander, wir kennen durchaus Höflichkeitsregeln ( nein ich lege, außer unter Twitteren, auch nicht im Restausrant mein Handy auf den Tisch und ignoriere die übrigen Gäste!) und wir gehen auch an die frische Luft! Es ist einfach so, dass die Technik unseren Alltag ein wenig mehr begleitet und unterstützt, aber nie den Kontakt mit Menschen ersetzt!

Twitter – der Dienst der Menschen zusammenbringt, welche sich in 140 Zeichen (ähnlich einer SMS übrigens) über wichtige und unwichtige Dinge des Lebens austauschen. Das kann durchaus zu sehr kunstvollen poetischen Ergüssen führen, denn versucht mal Euch in NUR in diesem Zeichenrahmen witzig und interessant mitzuteilen, nicht so einfach! Idioten gibt es natürlich auch hier, aber jeder kann ja selbstbestimmt entscheiden, welchem Twitterer er folgt.
Bei dem schrecklichen Unglück auf der Loveparade in Dortmund diesen Jahres diente Twitter als schnelles Informationsmedium unter den Menschen! Genauso wie bei der Platform Facebook ist es einfach wichtig im Netz vorsichtig zu sein, mit gesundem Menschenverstand zu agieren. Es ist doch widersprüchlich das Internet in manchen Dingen zu verteufeln und gleichzeitig ganz nett meine ganzen persönlichen Daten sowie Einkaufsgewohnheiten mit der Nutzung einer Paybackkarte, getarnt durch Punktesammlerei für ein wenig Geld oder ach so günstige Angebote, preiszugeben?!! Bikini-Strand-Photos in WER-KENNT-WEN machen sich auf dem Arbeitsmarkt auch nicht besonders gut…

Zusammengefasst: Ich bin trotz der technischen Vorlieben sehr kommunikationsfreudig, ich suche mir die Leute nur aus! Und dass ich bei der Aussicht auf gemeinschaftliche Feiern nicht immer Luftsprünge vollführe hat einfach damit tun, dass es numal unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Vorlieben gibt. Es liest ja auch nicht jeder Mensch gerne Bücher, oder? Das wäre mal gesagt.

Hier nun wieder ein Cut, es fehlen meine Tee- und Buchstabenbildern, die natürlich in Asbach liegen…

….
Samstag, der 18. Dezember

Ich blogge irgendwie momentan zeitversetzt…..zwischen Essen kochen, Neffen hüten und Wäsche bügeln :-)

Der Erfrischungstee vom 16en war ein wenig langweilig im Geschmack, fand ich. Eher so ein einfacher Kräutertee mit einem Anklang von Zitrone, nicht sehr spannend. Außerdem habe ich mir am Donnerstagmorgen beim Aufbrühen ein wenig heisses Wasser auf die Hand gegossen, aua! Das nennt man einen verqueren Start in den Tag…

PottascheKaliumcarbonat, u.a. Triebmittel für flache Gebäcke ( Dampf muss entweichen können, sonst schmeckt das Gebäck seifig!) wie Lebkuchen und Plätzchen und Teige mit hohem Zuckergehalt
Pomeranze – auch Bitterorange, aus ihr wird das für die Weihnachtsbäckerei beliebte Orangeat hergestellt.
Plätzchen – muss ich dazu mehr sagen?????

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