Von Äpfeln und Kirschen

Ich schrieb ja vor einiger Zeit über meine Diabetesproblematik. Nun ist dieses Thema in guten Beratungshänden, ich stelle mich nach nun geraumer Zeit auf die Situation ein und bin dabei eine neue Balance zu finden. Die ca. 4-Wochen andauernde Erkältung hat dies ein wenig erschwert, jetzt erst fühle ich mich wieder vollständig “auf dem Damm” , wie man so schön sagt. Deshalb wird aus körperformungstechnischen Gründen bald wieder das JOGGEN ein Thema in meinem Alltagsleben sein!
Die Ernährung bei Diabetes sollte konform mit der gesunden Ernährung eines “normalen” Menschen sein, d.h. laut den Empfehlungen möglichst Vollkornprodukte, viel Gemüse, weniger Zucker. Kennt man ja. Das Diabetikerprodukte mittlerweile unnötig sind ebenfalls. Also ist auch Kuchen als nette Ausnahme weiterhin erlaubt, somit ist mein Backprojekt nicht gefährdet! Es wird nur in größeren Abständen verwirklicht.

Den ersten Kuchen gab es Ende März zum Sonntagskaffee:

Ein reiner Nussbiskuit ohne Mehl, der herrlich aufging und wunderbar aromatisch schmeckte. Darauf Sauerkirschen aus dem Glas (jaja, das ist nicht frisch, aber praktisch :-) ) und eine mit Sahne versetzte Quarkcreme (mit Gelantine gefestigt) gekrönt von einem Kirschsaft-Tortenguss. Durch die leichte Wärme des Gusses beim Auftragen auf die Creme entstand ein nettes, leichtes Marmormuster. Die Testesser fanden den Kuchen sehr erfrischend, wenn auch die meisten nach einem Stück aufgeben mussten. Ein gut vorzubereitender Kuchen, der durch die Konservenfrüchte in jeder Jahreszeit schmeckt. Mich hat besonders fasziniert einen Teig völlig OHNE Mehl zuzubereiten.

Ein paar schon leicht schrumpelige Äpfel führten auf Seiten des Gatten zu der nächsten Kuchenidee; ich gab ihm das Projektbuch mit ein paar Vorschlägen in die Hand und er entschied sich für den Apfel-Quarkcremekuchen! Ein knuspriger Mürbeteig wird mit einer käsekuchenartigen Quarkmasse bestrichen, darauf Apfelscheiben gefächert und Rosinen gestreut und anschließend abgebacken. Nach dem Abkühlen aprikotiert man die Oberfläche und den Rand, ich habe aus Faulheit mich auf die Oberfläche beschränkt und die Mandeln dorthin gestreut. Beim ersten Probieren war ich ein wenig enttäuscht da die Quarkmasse mir ein wenig zu schwer und eilastig schmeckte. Doch am nächsten Tag stieg der Kuchen geschmacksmäßig zu einem unserer Lieblingskuchen auf! Die Masse hatte sich schön gesetzt, schmeckte herrlich, quarkig erfrischend, saftig fruchtig durch die Äpfel mit einem Hauch von Zimt und Rosinen, hmmmmmmmmm! Und der leckere Mürbeteig dazu…einfach ein prima Wochenendkuchen, der sich ohne Probleme ein paar Tage frisch hält!

Und was ist jetzt??? Richtig – Rhabarbersaison – der nächste Kuchen kommt bestimmt!


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